Die Ursprünge

Im Jahr 1141 wurden dem Kloster von Hautcrêt Ländereien im Dézaley vermacht. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts kam es zur Urbarmachung und zur Bepflanzung des Dézaley-Rebberges durch die Zisterziensermönche der Klöster Montheron, Hautcrêt, Hauterive und Humilimont.

Die Lage

Politisch gesehen gehört das 539’265 m2 grosse Gebiet der Appellation “Dézaley Grand Cru” zur Gemeinde Puidoux. Der vollständig terrassierte Rebberg zieht sich von den Ufern des Genfersees hinauf in eine Höhe von 600 Meter. Das steil abfallende Gelände, das mancherorts ein Gefälle von bis zu 50 Grad aufweist, begünstigt das Ablaufen des Regenwassers sowie die Entwässerung des Bodens, hat aber gleichzeitig eine sehr starke Erosion zur Folge. Dieses Phänomen erfordert umfangreiche Terrassierungsarbeiten, das Herauftragen der Erde und den Unterhalt der Mauern und Treppen. Die Beschaffenheit des Rebberges schliesst jegliche Mechanisierung der Arbeiten aus.